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Unsere Leistungen von A - Z

Wir stehen für eine ganzheitliche Betrachtung Ihres Bauvorhaben

Balken- moderne und tageslichtfreundliche Architektur
- energiesparendes, CO2-armes/-neutrales Konzept
- hochwärmegedämmter, diffusionoffener Holzbau
- hochwertige und langlebige Konstruktion
- besonders energieeffiziente Wärme- und Haustechnik
Hierbei setzen wir auf bewährte und erprobte Produkte und praxistaugliche Anwendungen.

Aufsparrendämmung

Diese Dämmungsvariante setzen wir bei besonders energiesparender Bauweise ein. Aufgrund der vollflächigen Verlegung ist ein wärmebrückenfreier Aufbau gewährleistet, Sparrenverluste fallen weg und der U-Wert dieses Dämmbereichs entspricht dem eingesetzten Dämmstoff.

Ausbauhaus

Neben dem schlüsselfertigen Leistungspaket bieten wir Ihnen verschiedene Ausbaustufen (geschlossener Rohbau, Trockenbau, etc.) an. Sie können dann entsprechend Ihrer handwerklichen und personellen Möglichkeiten die Folgegewerke in Eigenleistung oder durch selbstbeauftragte Unternehmen ausführen.
Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch für Folgegewerke beratend zur Seite und unterstützen Sie bei der fachgerechten Durchführung Ihres Bauvorhabens.

Bauzeit

In der Regel beträgt unsere Bauzeit im Holzrahmenbau von der Rohbauerstellung bis zur wohnfertigen Übernahme 12 - 16 Wochen.

Betriebsbesichtigung

Sofern Sie unseren Fertigungsbetrieb kennenlernen wollen und einen Einblick in unsere Arbeit wünschen, bieten wir Ihnen die Möglichkeit, unseren Betrieb für Holzrahmenbau (Abbundtechnik, Wandfertigung, etc.) zu besichtigen oder uns bei einem Montageeinsatz zu begleiten.

Blower-Door-Test

Nach der Erstellung des geschlossenen Rohbaus in Holzrahmenbauweise führen wir für Sie grundsätzlich einen Luftdichtigkeitstest mit 50 Pascal (Pa) Unterdruck- bzw. Überdruck durch; diese Leistung bieten wir ohne Mehrpreis an. Als Kenngröße gilt standardmäßig eine Raumluftwechselrate von unter 1,5 h-1, für Passiv- oder Plus- Energiehäuser gelten die entsprechend niedrigeren Luftwechselraten.

Diffusionsoffene Konstruktion

Der Wandaufbau wird ohne Dampfsperre ausgeführt. Wasserdampf der im Inneren entsteht, kann ungehindert nach außen entweichen. Schäden an der Bausubstanz durch eine zu hohe Luftfeuchtigkeit in der Wandkonstruktion sind somit ausgeschlossen. Skizze zum Wandaufbau anzeigen.

Doppelstegträger

Im Passivhausbau setzen wir bedarfsweise auch das FinnJoist®-Trägersystem von FinnFrame ein. Es ist formstabil und ermöglicht eine stärkere Dämmung des Bauteils bei vergleichsweise geringem Wand- und Dachaufbau.

Energieberatung

Generell weisen wir Sie auf wesentliche energetische Aspekte hin. Im Rahmen der Bauplanung führen wir eine ausführliche Energieberatung durch und unterbreiten Ihnen ökonomische Lösungsansätze für mögliche Einsparpotentiale.
Wir führen u.a. auch eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 aus. Ein zertifizierte Wärmebedarfsberechnung mit Wärmeschutznachweis für Ihr geplantes Energiesparhaus als KfW 40, KfW 60 oder Passivhaus für die Vorlage bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau kann über uns bezogen werden.

Fassade

Die vorgehängte, hinterlüftete Fassade gehört für uns zum Standard.
Die Vorteile im Einzelnen:

  • saison- und witterungsunabhängige Montage
  • zweistufiger Witterungsschutz durch die Hinterlüftung
  • Schutz gegen Schlagregen
  • im Sommer wird die Konstruktion durch die Luftzirkulation abgekühlt
  • im Winter werden Auskühlung und Wärmeverluste vermindert
  • witterungsbedingte Feuchte der Fassade hat keinen Einfluss auf die Rohbaukonstruktion
  • Fassadenbekleidungen sind demontierbar und wiederherstellbar, keine aufwendige Sanierung der Putzkonstruktionen, geringer Instandsetzungsaufwand
  • Integration von Solarkollektoren, Photovoltaikmodulen, transparenter Wärmedämmung (TWD-Elemente), Sonnenschutz
  • pflegeleichte Oberflächen können hergestellt werden, beispielsweise Holzwerkstoffplatten mit Graffitischutz und verschiedenfarbigen Oberflächen
  • vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten wie Putz, Klinker, Metalleinfassung, Thermoholz und Holzschalung
  • die Fassadenbekleidung kann entsprechend der Abriebfestigkeit oder Belastung gewählt werden, beispielsweise für Ballspielzonen

Weitere Informationen über die vorgehängte Fassade (VHF) erhalten Sie beim FVHF® Fachverband Baustoffe und Bauteile für vorgehängte hinterlüftete Fassaden e.V..

Fenstertechnik

Standardmäßig liefern wir eine hochwertige Fensterausstattung renommierter Hersteller mit 3-fach Wärmeisolier-Verglasung (Ug-Wert 0,7 W/m²K, Kryptongas-Füllung), für Sonderanwendungen setzen wir auch Verglasungen mit einem Ug-Wert von bis 0,4 W/m²K ein. Für den sommerlichen Wärmeschutz empfehlen wir eine flexible oder konstruktive Verschattung der kritischen Fensterflächen gegen sommerliche Überhitzung.

Fußbodenheizung

Standardmäßig kommt eine energiesparende Fußbodenheizung zum Einsatz. Flächenheizungen (Boden- und Wandheizflächen) sind für den effizienten Einsatz der Wärmepumpe unabdingbar und ermöglichen eine großflächige, niedrig temperierte Wärme- abgabe. Die Vorteile gegenüber der Heizkörperinstallation sind:

  • niedrige Vorlauftemperatur bis max. 35° gegenüber max. 55 - 65° Celsius (Radiator)
  • niedertemperaturgeführte Fußbodenheizungen haben keinen unangenehmen Wärmestau im Fußbereich, die mittlere Oberflächentemperatur liegt 5 - 12° unterhalb der Körpertemperatur
  • auf Grund der Strahlungswärme bieten Wand- und Fußbodenheizungen ein behagliches Wärmeklima
  • auch bei niedrigerer Raumlufttemperatur empfindet man die Wärme der Flächenheizung als ausreichend und angenehm
  • sehr geringe Unterschiede in der vertikalen und horizontalen Wärmeverteilung
  • konstante Luftfeuchtigkeit, geringe thermische Luftwechsel, keine Staubverwirbelungen
  • mit technischen Lösungen können Fußboden- und Wandheizungen im Sommer auch als Kühlsysteme eingesetzt werden
  • zusätzlicher Raumgewinn, keine Heizkörpernischen
  • Fußbodenheizungen sind preisgleich zu Heizkörpersystemen, siehe aktuelle Kostenanalyse von Fußboden- und Radiatorheizungssystemen seitens des Bundesverbandes für Flächenheizungen

Holzfaserdämmplatte

Wir setzen die Holzfaserdämmplatte gezielt im Wand- und Dach- bereich ein. Hierdurch wird ein verbesserter Schall- und Wärmeschutz sowie ein höherer sommerlicher Hitzeschutz, winterlicher Kälteschutz erreicht. Informationen über die Holzfaserdämmung, die Vorteile und die Einsatzmöglichkeiten im Holz- und Massivbau.

Niedertemperaturkonzept

Für eine besonders energiesparende Bauweise bieten wir Ihnen eine Heizung- und Warmwasserversorgung mit Niedertemperaturführung (28 - 45° Celsius) an, in Kombination mit einer Wärmepumpe sind hier Energiekosten unter 3 Euro/m²Jahr möglich. Die Verluste für die Temperaturabsenkung gängiger Heizsysteme mit einem Temperaturbereich von 60 - 90° Celsius für Heizwasser fallen bei beim niedertemperaturgeführten System mit eingebundener Wärmepumpentechnik weg.
Die Niedertemperaturtechnik setzen wir bei einem Jahresprimärenergiebedarf von unter 80 kWh/a²Jahr ein, sie bietet Ihnen den gewohnten Komfort und verbessert wesentlich das Wohnklima.

Ökologische Baustoffe

Auf Wunsch setzen wir natürliche, umweltfreundliche und CO2-arme Werkstoffe ein. Beispielsweise Lehmbaustoffe im Innenbereich, Dämmung aus Naturmaterial wie Hanf oder Flachs, Dämmung aus Zellulose beispielsweise KLIMA-TEC-FLOCK.
PhasenverschiebungWir setzen standardmäßig bei Zwischensparrendämmung DWD-Platten mit einer Mindestdicke von 16 mm ein. Hierdurch ist gewährleistet, dass nur ein kleiner Teil der Wärme von außen nach innen weitergeleitet (große Amplitudendämpfung) und dieser Wärmeanteil im Dämmstoff so lange gepuffert wird, bis die nächtliche Auskühlung einsetzt (lange Phasenverschiebung). Dies garantiert in der Sommerzeit ein angenehmes Wohnklima. Die Phasenverschiebung kann beim Einbringen von Zellulose-Dämmung im Dach- und Wandbereich zusätzlich gesteigert werden.

Referenzobjekte

Selbstverständlich lassen wir Ihnen gerne Referenzadressen unserer Kunden zukommen. Nutzen Sie den Erfahrungsaustausch mit unseren Kunden.

Solarthermie

Mit einer thermischen Solaranlage ist eine solare Unterstützung von Brauchwasser und Heizung möglich, beim Brauchwasser können in unseren Breitengraden Deckungsraten bis 60 - 70 % erreicht werden. Die von uns eingesetzten solaren Komponenten bieten die beste wirtschaftliche Lösung, hierzu setzen wir bedarfsgerechte Speichermedien und Solarkomponenten ein. Folgende Punkte halten wir für besonders wichtig:

  • keine Über- bzw. Unterdimensionierung
  • richtiger Aufstellwinkel, optimiert zu Sonnenbahn bzw. Azimut
  • Anpassung der Kollektorfläche bei mangelnder Südausrichtung (abweichender Azimut)
  • durchgängige und fachgerechte Dämmung sämtlicher Warmrohre
  • übersichtlicher und funktionsorientierter Aufbau der Heizungs- und Wärmetechnik

Wärmebrückenfreie und luftdichte Konstruktion

Mit unserem Herstellungsverfahren garantieren wir im Holzrahmenbau eine thermisch geschlossene Gebäudehülle über alle Außenflächen, die Luftdichte wird nach Abschluss des geschlossenen Rohbaus mittels des Blower-Door-Tests (Luftdichtigkeitstest mit Differenzdruck-Messverfahren) zertifiziert. Vorteil - keine energieintensiven Lüftungs- und Wärmebrückenverluste und dauerhafter Schutz der Konstruktion. Im Holzbau entstehen auch keine kritischen Wärmebrücken am Fußpunkt (Schwelle) der Erdgeschosswände.
Im Massivbau (Steinbauweise) sollten die Wärmebrücke im Fußbereich oder andere Wärmebrückenzonen nach Möglichkeit mit lastabtragenden Dämmsteinen verhindert werden. Über die gesamte Steinbreite wird die kalte Aussentemperatur gleichförmig abgebaut. Es gibt keine tragenden Stege, die dann wieder Wärme- bzw. Kältebrücken verursachen und den isolierenden Nutzen stark einschränken.
Siehe Produktbeschreibung FOAMGLAS®-Perinsul® SL.

Wärmedämm-Verbundsystem

Auf Kundenwunsch setzen wir auch WDVS als direkte Fassadendämmung ein. Das diffusionsoffene, wasserdampfdurchlässige WDV-System besteht aus den drei Hauptkomponenten Dämmstoff, Armierung und Schlussbeschichtung. Wir setzen Holzfaserdämmplatten bauaufsichtlich zugelassener Fabrikate ein. Wesentliche Vorteile sind sommerlicher Hitzeschutz, winterlicher Kälteschutz und hoher Schallschutz.

Wärmebilddiagnose

Wir bieten Ihnen auch die Wärmebilddiagnose zur Begutachtung im Altbau-/Bestandsbau und zur Qualitätsprüfung bei Neubauvorhaben an.

Gebäudethermografie bzw. Wärmebilddiagnose in der Praxis:

  • Gebäudethermografien sind nur in der Heizperiode fachgerecht durchführbar.
  • Das ideale Klima für eine Gebäudethermografie ist eine trockene Wetterlage.
  • Eine Außentemperatur von unter 8° Celsius ist für eine Diagnose der Gebäudehülle optimal.
  • Die Gebäudethermografien werden vorzugsweise vor der Morgendämmerung durchgeführt.
  • Während der Gebäudethermografie ist Sonneneinstrahlung zu vermeiden, andernfalls führt dies zu verfälschten Messergebnissen.
  • Ein freie Zugänglichkeit zu allen Messflächen ist erforderlich.

Im Vorfeld einer Wärmebildmessung ist das Gebäude in der Nacht vor der Thermografie normal zu beheizen, in sämtlichen Raumen mindestens 21° Celsius. Fenster sind im Vorfeld sowie während der Thermografie geschlossen zu halten, Außenrolladen sind geöffnet zu lassen. Zur besseren Wärmeverteilung im Gebäude sollten nachts sämtliche Innentüren offen sein.

Die Wärmebilderfassung kann auch zur Leckageortung beispielsweise bei Heizungssystemen, luftdichten Anschlüssen etc. eingesetzt werden.

Zentrale, kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung

Wir setzen dieses System zur hygienischen und energiesparenden Frischluftversorgung ein.
Die Vorteile der WRL mit WRG:

  • mehr als 90 % der in der Abluft enthaltenen Wärme werden über den Kreuzgegenstrom- Wärmetauscher der Zuluft wieder zugeführt
  • keine Energieverluste durch Fensterlüftung
  • aufmerksamkeitsfreies, bedarfsgerechtes Lüften (Absenk-, Normal- oder Partybetrieb)
  • Feuchtigkeit und Gerüche werden abgeführt
  • Allergiker können zur Beschwerdefreiheit eine Pollenfilterung nutzen
  • keine Schimmelbildung und Vermeidung von Baufeuchte

Weitere Informationen zum Thema kontrollierte Wohnungslüftung für Niedrigstenergie- und Passivhäuser können Sie unter der Rubrik Infobroschüren/Prospekte abrufen.